Lärm- und Wärmeschutz.
Der Austausch alter Fenster kann nicht nur die Wohnqualität deutlich verbessern, sondern auch Energiekosten senken. Wir stimmen Profil, Glas und Montage passend auf Ihr Haus und seine Lage ab. Fenster, Haustüren und Sonnenschutz greifen dabei ineinander. Deshalb planen wir nicht nur einzelne Bauteile, sondern die Lösung als Ganzes.
Wärmeschutz: warm wohnen, weniger heizen
Alte Fenster gehören oft zu den größten Schwachstellen der Gebäudehülle. Mit moderner Verglasung, gut gedämmten Profilen und sauberem Wandanschluss bleibt die Wärme besser im Haus. Das reduziert Zugluft und macht Räume spürbar angenehmer.
- Weniger Heizkosten: Neue Fenster reduzieren den Wärmeverlust gegenüber typischen Altbau-Fenstern um rund das Dreifache.
- Keine Zugluft mehr: Es zieht nicht mehr an Fenster und Fensterbank, auch wenn der Wind ans Haus drückt.
- Warme Scheiben: Die Innenseite bleibt im Winter angenehm temperiert, der „Kältesturz" vor dem Fenster fällt weg.
- Förderung möglich: Beim Sanieren können Sie einen staatlichen Zuschuss mitnehmen.


Lärmschutz: zur Ruhe kommen
Wer an einer befahrenen Straße, in Bahnnähe oder neben einem Gewerbegebiet wohnt, spürt Lärm oft jeden Tag. Schallschutzfenster können Außengeräusche deutlich reduzieren und Räume spürbar ruhiger machen. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt von Lage, Außenpegel und Nutzung des Raumes ab. Wir prüfen die Situation vor Ort und empfehlen den passenden Glas- und Profilaufbau.
Hier lohnt sich Schallschutz:
- Schlafzimmer zur Straße im dicht bebauten Wohngebiet
- Häuser an Bundesstraßen und Ausfallstraßen
- Bahnnähe, Industrie- oder Gewerbegebiete mit Nachtbetrieb
- Homeoffice mit Blick auf eine Hauptverkehrsachse
- Schulen, Kitas und Praxen, wo Konzentration und Erholung zählen
Leichter Schallschutz bis etwa 35 dB
Für ruhige Wohnstraßen und normale Wohnräume.
Mittlerer Schallschutz von etwa 35 bis 42 dB
Für befahrene Straßen und Schlafzimmer zur Straßenseite.
Hoher Schallschutz von etwa 42 bis 47 dB
Für Bahnstrecken, stark befahrene Straßen oder besonders sensible Räume.

Was ein gutes Fenster ausmacht
Vier Bausteine entscheiden, wie warm und ruhig es im Haus wird. Wir stimmen sie auf Lage und Anspruch ab.
Dreifach-Verglasung
Dreifach-Verglasung verbessert vor allem den Wärmeschutz. Für mehr Ruhe wählen wir je nach Lage einen passenden Glasaufbau für besseren Schallschutz.
Profil mit Mehrkammer-Aufbau
Mehrere Luftkammern im Rahmen wirken wie eine zusätzliche Dämmschicht. Der schlanke Rahmen lässt mehr Glasfläche und damit mehr Licht ins Haus.
Umlaufende Dichtungen
Mehrere Dichtungsebenen rund um den Flügel halten Zugluft, Schlagregen und Außengeräusche draußen.
Fachgerechte Montage
Auch das beste Fenster wirkt nur, wenn der Anschluss an die Wand dicht ist. Wir montieren nach RAL-Richtlinie: innen dampfdicht, außen schlagregendicht.
Marken, denen wir vertrauen
Für die Umsetzung arbeiten wir mit bewährten Profilsystemen: GEALAN S 9000 für Kunststofffenster und heroal W 72/77 für Aluminiumfenster. Beide bringen geprüfte Dreifach-Aufbauten mit und erfüllen die Förderanforderungen.
Lüften, aber richtig
Moderne Fenster schließen dicht ab. Das ist gut für Energiebilanz und Lärmschutz, heißt aber auch: Frische Luft kommt nur rein, wenn Sie aktiv lüften. Mehrmals täglich kurz die Fenster weit öffnen ist besser als dauerhaftes Kippen. Das spart Heizkosten und verhindert Feuchte an den Wänden.
Wo Sicherheit oder Kinderhände eine Rolle spielen, lassen sich Öffnungsbegrenzer oder Spaltlüftungsstellungen einplanen. Welche Lösung zu Ihren Fenstern passt, klären wir bei der Beratung.


Das ganze Haus im Blick
Energieeffizienz und Ruhe entstehen überall dort, wo Ihr Haus mit der Außenwelt verbunden ist. Neben den Fenstern lohnt sich der Blick auf zwei weitere Bauteile, die wir auf Wunsch direkt mitplanen.
Haustüren
Auch eine alte Haustür kann zur Wärmebrücke und zum Lärmleck werden. Moderne Haustüren mit gedämmtem Türblatt, dichter Bodenschwelle, mehrlagigen Dichtungen und energiesparender Verglasung verbessern den Komfort spürbar.
Rollläden & Sonnenschutz
Geschlossene Rollläden können im Winter zusätzlich Wärme im Haus halten und im Sommer Hitze reduzieren. Außenliegender Sonnenschutz wie Raffstoren schützt große Glasflächen, bevor sich Räume aufheizen.
Förderung für neue Fenster
Den Fenstertausch fördert der Staat über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), derzeit mit bis zu 20 Prozent der Kosten, wenn ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vorliegt. Voraussetzung ist ein passender Dämmwert, den wir bei der Planung berücksichtigen.
Bei Maßnahmen an der Gebäudehülle muss ein Energieeffizienz-Experte den Antrag begleiten. Wir arbeiten mit erfahrenen Energieberatern zusammen und bereiten alle Nachweise vor. Wichtig: Den Antrag stellen Sie, bevor der Auftrag vergeben wird. Wie hoch die Förderung für Ihr Projekt ausfällt, klären wir bei der Beratung.
So gehen wir vor
Aufmaß und Bestandsaufnahme
Wir messen jedes Fenster millimetergenau auf und schauen uns Einbausituation und Lage des Hauses an. So wissen wir, welchem Lärm und welcher Wetterseite Ihre Fenster ausgesetzt sind. Liegt ein schalltechnisches Gutachten vor, übernehmen wir dessen Werte.
Empfehlung mit konkretem Aufbau
Sie erhalten für jedes Fenster einen passenden Glas- und Profilaufbau, abgestimmt auf Heizkosten, Ruhebedürfnis, Optik und Förderung. Sie sehen genau, was wo eingebaut wird.
Förderung mit allen Nachweisen
Den Papierkram für die BEG-Förderung übernehmen wir. Wir stellen alle Unterlagen für den Antrag zusammen und achten mit Ihnen auf den richtigen Zeitpunkt, damit der Zuschuss nicht verfällt.
Fachgerechte Montage
Wir bauen nach RAL-Richtlinie ein: gedämmter Anschluss, innen dampfdicht, außen schlagregendicht. Denn auch das beste Fenster wirkt nur, wenn der Übergang zur Wand sauber sitzt. Auf Wunsch dokumentieren wir die Montage thermografisch.
Häufige Fragen zu Fenster, Wärmeschutz und Lärmschutz
Was bedeutet der U-Wert beim Fenster?
Der U-Wert sagt, wie viel Wärme ein Fenster verliert. Je kleiner, desto besser. Moderne Dreifach-Fenster liegen bei etwa 0,8 W/(m²K), Altbaufenster oft bei 2,5 oder höher.
Lohnt sich Dreifachverglasung in der Sanierung?
In den meisten Fällen ja. Sie ist heute Standard, über die BEG förderfähig und macht sich über sinkende Heizkosten und bessere Wohntemperatur bezahlt.
Wie laut darf ein Schlafzimmer am Fenster sein?
Empfohlen sind nachts rund 30 dB im Schlafraum. Ist die Straße davor laut, bringen Schallschutzfenster den Innenpegel oft um 35 bis 45 dB nach unten. Das ist ungefähr der Unterschied zwischen einem LKW direkt vor dem Fenster und einer ruhigen Bibliothek.
Welche Förderung gibt es für neue Fenster?
Der Fenstertausch wird über die BEG gefördert, zuständig ist die BAFA. Wichtig: Den Antrag müssen Sie stellen, bevor der Auftrag vergeben wird, sonst entfällt der Zuschuss. Wir bereiten die Nachweise vor und nennen Ihnen den aktuellen Stand in der Beratung.
Kann ich auch nur einzelne Fenster austauschen?
Ja. Häufig lohnt sich der Tausch zuerst an den stark belasteten Fenstern, etwa Schlafzimmer zur Straße oder Wohnzimmer an der Wetterseite. Für die volle Förderung gelten allerdings bestimmte Mindestanteile an erneuerter Fensterfläche.
Spielt die Haustür beim Wärmeschutz auch eine Rolle?
Ja, eine alte Haustür ist häufig eine Wärmebrücke und auch ein Lärmleck. Moderne Haustüren mit gedämmtem Türblatt, mehrlagigen Dichtungen und energiesparender Verglasung werden bei der BEG-Förderung mit eingerechnet. Wenn Sie ohnehin die Fenster tauschen, lohnt es sich, die Tür gleich mitzudenken.
Wie schütze ich mich vor sommerlicher Hitze durch große Fensterflächen?
Außenliegender Sonnenschutz wie Raffstoren oder geschlossene Rollläden bremst die Aufheizung deutlich, weil die Sonne gar nicht erst auf die Scheibe trifft. Gegenüber Innenrollos ist das spürbar wirksamer. Wir planen den Sonnenschutz auf Wunsch direkt mit den neuen Fenstern.
Termin für Ihre Fensterberatung
Wir kommen zu Ihnen, schauen uns die Fenster und die Umgebung an und sagen Ihnen, was für Ihr Haus sinnvoll ist. Ein Beratungstermin ist kostenfrei und unverbindlich.