Markisen.
Wenn die Sonne auf Terrasse, Balkon oder große Fensterflächen trifft, sorgt die passende Markise schnell für angenehmen Schatten. Auf Wunsch per Knopfdruck oder vollautomatisch.
Markisen für Terrasse und Balkon
Eingefahren bleibt der Blick in den Himmel frei, ausgefahren schützen sie zuverlässig vor starker Sonne. Je nach Lage, Fläche und gewünschter Optik kommen unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Als Markenstandard verbauen wir Systeme von WAREMA, zum Beispiel GranTex, Lamaxa und Pergola.

Gelenkarm (offen)
Der Klassiker mit dem geringsten Aufwand: Das Tuch wickelt sich von der Welle ab, zwei Gelenkarme drücken es nach vorn. Eingefahren bleiben Tuch und Arme sichtbar an der Fassade. Bewährt und wirtschaftlich, bis etwa 6 m Breite und 4 m Ausfall.
Ideal für: überdachte Balkone, Standard-Terrassen, kleineres Budget

Gelenkarm (Kassette)
Dieselbe Gelenkarm-Technik, aber Tuch und Arme verschwinden im eingefahrenen Zustand komplett in einer dichten Aluminium-Kassette. Geschützt vor Sonne, Regen und Laub: längere Lebensdauer, glatte und reduzierte Optik. Auf Wunsch mit integrierten LED-Streifen.
Ideal für: exponierte Terrassen ohne Überdachung, anspruchsvolle Architektur, Sanierung

Pergola mit Stützgerüst
Statt an der Fassade allein zu hängen, tragen stabile Alu-Pfosten das Tuch zwischen Wand und Querträger. Bis 7 m Breite und 6 m Ausfall, optional mit easyZIP-Senkrechtvolant zur Seite, LED-Beleuchtung im Rahmen und Infrarot-Heizstrahlern. So entsteht ein Outdoor-Wohnzimmer für die ganze Saison. Über einer Hebeschiebetür planen wir den Fassadenanschluss so, dass die Türflügel unter der eingefahrenen Pergola noch komplett aufgehen.
Ideal für: freistehende Terrassen, Gastronomie mit Ganzjahresnutzung, Pool- und Gartenbereiche

Wintergarten-Markisen
Beschattung direkt unter dem Glasdach: Das Tuch läuft auf einer geneigten Schiene und nimmt die Hitze ab, bevor sie sich unter der Verglasung staut. So bleibt der Wintergarten oder Glasanbau auch im Hochsommer angenehm nutzbar, motorisiert und auf Wunsch sensorgesteuert.
Ideal für: verglaste Wintergärten, Glasanbauten, Übergangsräume

Sonnensegel
Aufgespannte Tuchsegel über Terrasse, Sitzecke oder Spielbereich: leichte Beschattung ohne festes Stützgerüst. Je nach Befestigungspunkten dreieckig oder viereckig, manuell oder elektrisch aufrollbar. Eine luftige Lösung, wenn kein dauerhaftes Dach gewünscht ist.
Ideal für: Terrassen ohne Fassadenanschluss, Gärten, Spiel- und Loungebereiche
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Markisen für Fenster und Fassade
Markisen eignen sich nicht nur für Terrassen, sondern auch für große Fensterflächen und Fassaden. Sie schützen direkt von außen vor starker Sonneneinstrahlung, ohne den Raum komplett abzudunkeln. Gleichzeitig bieten sie mehr gestalterischen Spielraum, da Tuchfarbe und Design passend zur Fassade gewählt werden können.
Je nach Fenster und Fassadensituation kommen unterschiedliche Bauformen zum Einsatz. Bei Aluminium-Fenstern stimmen wir die Tuchfarbe auf den Pulverlack des Fensterprofils ab.

Markisoletten
Schräg ausstellende Fenstermarkise: Der obere Tuchteil bleibt senkrecht an der Fassade, unten klappt das Tuch nach vorne aus. Sie verschattet das Fenster zuverlässig und lässt gleichzeitig Sicht und Frischluft. Klassiker für Altbauten, repräsentative Fassaden und harmonische Fassadengestaltungen.
Ideal für: einzelne Fenster mit Anspruch, Altbau, Sanierung

Senkrecht-Markisen
Eine schmale Tuchbahn läuft senkrecht vor dem Fenster nach unten, geführt in seitlichen Schienen. Hält den Sommer draußen, ohne den Raum komplett abzudunkeln, und passt auch an Fenstern an denen eine Markisolette zu auffällig wirken würde. Optional als Vertikal-ZIP-Screen mit windstabiler Tuchführung.
Ideal für: Wohnzimmer-, Schlafzimmer- und Bürofenster, Wintergarten von außen

Fassaden-Markisen
Großflächiger Schatten für komplette Glasfronten, Wintergärten oder bodentiefe Fenster: Tuch wird zwischen Schienen geführt und hält der Witterung deutlich mehr Stand als eine klassische Tuch-Markise. Häufig an Bürofassaden und modernen Wohnhäusern mit großen Glasanteilen verbaut.
Ideal für: Glasfassaden, Wintergärten, Pfosten-Riegel-Konstruktionen
Nicht der passende Sonnenschutz für Ihr Fenster dabei?
Markisen sind nur ein Teil unseres Sonnenschutz-Programms. Für stufenlos einstellbare Lamellen gibt es Raffstoren, für Verdunkelung und zusätzliche Wärmedämmung die klassischen Rollläden.
Sensorik und Steuerung
Damit Ihre Markise viele Sommer übersteht und Sie sie einfach genießen statt sie ständig im Blick zu haben, übernimmt die Technik einen Teil der Arbeit. Den Windwächter braucht es dabei zwingend, der Rest ist Komfort, den man nach kurzer Zeit nicht mehr missen will.
Windwächter (Pflicht bei Motor)
Misst die Windgeschwindigkeit am Gelenkarm per Vibrationssensor oder per Anemometer am Mast. Sobald der eingestellte Grenzwert überschritten wird, fährt die Markise automatisch ein, unabhängig davon ob jemand zu Hause ist. Versicherungsrelevant, deshalb bei jeder motorisierten Markise eingebaut.
Sonnensensor
Fährt die Markise aus, sobald eine eingestellte Lichtintensität auf die Terrassenseite trifft, und wieder ein wenn die Sonne weiterzieht. In Kombination mit einem Zeitfenster („nur zwischen 11 und 17 Uhr") besonders wirkungsvoll.
Regensensor
Reagiert schneller als ein Mensch: Bei den ersten Tropfen fährt die Markise ein. Schützt das Tuch vor dauerhafter Nässe und vor dem Durchhängen durch Regenwassergewicht, denn ein durchhängendes Tuch kann reißen.
LED-Beleuchtung
In die Gelenkarme eingelassene LED-Streifen, dimmbar über die TaHoma-App. Bei Pergola-Systemen zusätzlich rahmenseitige Beleuchtung. So wird aus dem Sonnenschutz abends ein Wohnraum-Element.
Heizstrahler (für Pergola)
Infrarot-Strahler werden in den Querträger der Pergola integriert und über io-homecontrol gesteuert. Verlängert die Nutzungssaison deutlich: Im Herbst und Frühling wird die Pergola zum warmen Außensitzplatz.
Steuerung über TaHoma switch
Die Markise wird Teil des Smart-Homes, analog zu Rollläden und Raffstoren. Zeitpläne, Szenen („Feierabend": Markise runter, Licht an, Heizstrahler an), Sprachsteuerung über Alexa oder Google, App-Zugriff von unterwegs.
Markise oder feste Terrassenüberdachung?
Beide Bauteile schützen vor Sonne, beide lassen sich um Beschattung erweitern. Der Unterschied liegt im Anwendungsfall: Eine Markise fährt nur dann aus, wenn man sie braucht. Eine feste Überdachung steht dauerhaft und macht die Terrasse ganzjährig nutzbar.

Markise
Wenn es blendet oder zu heiß wird, fährt sie aus. Verschattet auf Knopfdruck oder automatisch, fährt bei Wind und Regen wieder ein. Günstiger Einstieg, geringer Eingriff in die Architektur.
- Wetter: bei Sturm und Dauerregen eingefahren.
- Licht: Terrasse bleibt im eingefahrenen Zustand unbeschattet.
- Winter: eingefahren, kein Außensitzplatz.
- Baurecht: meist genehmigungsfrei (Bundesland prüfen).
Terrassenüberdachung
Steht dauerhaft, schützt dauerhaft. Glasdach oder Pergola mit schwenkbaren Lamellen, ergänzt um eine Markise unter Glas oder seitliche Senkrecht-Screens. Ganzjahresnutzung, regenfest, beheizbar.
- Wetter: auch bei Sturm, Schnee und Regen nutzbar.
- Licht: Beschattung über schwenkbare Lamellen oder Senkrecht-Screen.
- Winter: mit IR-Strahlern und Glas-Schiebewänden zum Wintergarten erweiterbar.
- Baurecht: genehmigungspflichtig ab einer im Bundesland festgelegten Grundfläche.
Referenzprojekt
Für das Einfamilienhaus in Ecklingerode haben wir eine WAREMA Pergola-Markise geplant: mit integrierter LED-Beleuchtung, Seitenzip und motorisierter Bedienung über TaHoma switch. Das Bauteil steht frei im Garten, die Statik wurde projektspezifisch nachgewiesen. Tuch, Pfosten und Querträger sind farblich auf die Fassade abgestimmt. Außen wirkt es wie ein feststehender Pavillon, funktioniert aber vollbeweglich.
Markise für Ihre Terrasse oder Fassade
Wir messen vor Ort, prüfen die Statik von Fassade oder Terrassenboden, zeigen Musterstoffe aus der aktuellen WAREMA-Tuchkollektion und demonstrieren die Bedienung. Montage einer Gelenkarm- oder Kassettenmarkise meist innerhalb eines Tages, Pergola-Systeme je nach Bodenverankerung 2 bis 3 Tage.